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Berichte - Bilder - Impressionen

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© Pixabay/ Engin Akyurt

Vom Messdiener zum Messgestalter ... auch wenn man erst 10 oder 11 Jahre ist, kann man seinen Gottesdienst mitgestalten. 

Heute, am 5. Oktober, haben die Zollhäuser Messdiener ihrem eigenen Erntedank Gottesdienst vorbereitet. Marcel und Sophie Stotz, aus Lohrheim sowie Lara Eckardt aus Hahnstätten übten die Lesung des alten Testamentes in einem Rollenspiel ein und trugen die  selbst ausgedachten Fürbitten, sowie zwei Lieder mit Gitarrenbegleitung vor. Dass dabei neben der Segnung der Früchte der Gärten und Felder, in den Fürbitten natürlich auch für ein torreiches Gelingen des nächsten Fußballspiels gebetet wurde überraschte gar nicht. 
Als dann nach dem Gottesdienst, dass von der Bäckerei Wick gestiftete, und mitgesegnete Brot unter allen Gottesdienstbesuchern als Wegzehrung für den Heimweg geteilt wurde, war klar, dass unsere Messdiener eine besonders dicke Scheibe bekommen haben. Da wird das „Tore schießen" mit Sicherheit gelingen. 

An Gottes Segen ist alles gelegen.

Roger Schimanski

Ein schöner Tag war das heute. Zu christlicher Zeit gestartet mit mehr Personen als in den Bus passten. So fuhr Birgit Losacker, die die Fahrt bestens organisiert hatte, mit dem PKW und weiteren 2 Mitfahrern hinterher nach Eibingen. Dort haben wir einen interessanten Film über das Klosterleben gesehen. Nach eine sehr guten Essen hatten wird genügend Freizeit um im Klosterladen zu stöbern oder in der Klosterkirche Einkehr zu halten. Eine eineinhalb stündige Schifffahrt auf dem Rhein rundete den schönen Tag bei bestem Wetter ab. Vom umsichtigen Busfahrer in Rüdesheim erwartet und sicher wieder nach Hause gebracht war es ein gelungener gemeinsamer Ausflug, der die Teilnehmer sich schon auf einen Fahrt im nächsten Jahr freuen lässt.

Ingetraud Schneider

Unter dem Motto Reisen im Wandel der Zeit wurde am Sonntag, den 8. September wieder der traditionelle Hahnstätter Marktumzug durchgeführt.
Der Kirchort Zollhaus hat zusammen mit der Pfadfinderschaft Christophorus daran teilgenommen. Mit dem Slogan, „nur wo man zu Fuß war ist man wirklich gewesen“ , gingen die Pfadfinder mit schweren Rucksäcken, Fahnen und Gitarren im Umzug mit. Mit handgemachter Musik und Wanderliedern wurde ein Zeichen gesetzt, dass man nicht nur mit ohrenbetäubenden Lärm aus großen Musikanlagen einen Umzug gestalten kann, Und trotz allem Wandel der Zeiten auch mit traditionellen Elementen und einfach in die Welt reisen kann.

Roger Schimanski

Am 1. September wurde P. Gino in einem gut besuchten Gemeindegottesdienst nach vier Jahren Dienst in Diez und Katzenelnbogen verabschiedet. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei den vielen Menschen zu bedanken, die seine Ankunft in der Gemeinde 2015 erleichtert haben und ihn über die Jahre begleitet und angenommen haben.

Die Gottesdienstbesucher wurden vom Ortsausschuss Diez eingeladen, ihre Wünsche für P. Gino auf Zetteln zu schreiben – diese wurden ihm am Ende des Gottesdienstes in einem „Reiseköfferchen“ überreicht. So viel kann hier verraten werden – der Deckel ging gerade noch zu, so viele Wünsche wurden eingesammelt J.

Beim anschließenden Sektempfang im Pfarrheim wurde P. Gino offiziell von Pfr. John verabschiedet; nach indischem Brauch mit einem Tuch. Stellvertretende PGR-Vorsitzende Janina Drese-Ried aus Pohl bedankte sich bei P. Gino für seinen Einsatz im gesamten Pfarrgebiet und überreichte ihm als Erinnerung eine Collage mit Bildern von allen sechs Kirchen, dem Pfarrbüro und dem Pfarrhaus in Katzenelnbogen. Das Pastoralteam und Verwaltungsteam verabschiedeten sich humorvoll mit Zutaten für ein „letztes Mal Kochen mit Gino“, auch Frau Clessienne von der kfd Diez und „großer Bruder“ Professor Jürgensmeier sprachen ihren Dank aus; anschließend haben viele Gemeindemitglieder und andere Besucher die Gelegenheit genutzt, sich von P. Gino persönlich zu verabschieden.

Wir wünschen P. Gino alles Gute und Gottes Segen für seine neue Wirkungsstätte in Bad Schwalbach.

Alison Müller

Pater Gino und Harry Forst
Pater Gino und Harry Forst
Gemütliches Beisammensein im Pfarrheim
Abschiedsgeschenk mit praktischem Wert: ein Putzeimer für die neue Wohnung

Mit einer Dankandacht und einem feierlichen Gottesdienst nahm Pater Gino George schweren Herzens Abschied von der Ortskirche Katzenelnbogen. Aus den ein bis zwei Jahren, für die sein Einsatz ursprünglich  geplant war, wurden vier Jahre – vier aufregende Jahre, in denen sich unsere Ortspfarrei in die neu gegründete Pfarrei St. Christophorus – Diezer Land eingegliedert hat.

Anschließend traf er sich mit ca. 30 Gemeindemitgliedern zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. Herr Forst bedankte sich bei ihm für sein Engagement für die Mitglieder der Kirchengemeinde. Mit seiner freundlichen Art hat er die Menschen mitgenommen. P. Gino erhielt als Erinnerung an unsere Ortskirche den Bildband „Der Einrich“. Auch im Namen des Seniorencentrum und der Fachklink wurde Dank für seinen seelsorgerischen Einsatz ausgesprochen.

Zum Abschluss bedanke sich P. Gino selbst für das gute Miteinander. Besonders die von ihm aufgebaute Messdienergruppe liegt ihm am Herzen und er hofft auf Weiterführung. Er würde sich freuen, wenn er zukünftig auch mal Besuch aus unserer Gemeinde bekommt.

Nun wechselt er „seine Herde“. Neue Aufgaben warten in der Kirchengemeinde Bad Schwalbach. Obwohl wir P. Gino ungerne ziehen lassen, wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Wirkungsstätte.

Die offizielle Verabschiedung findet am 01.09.2019 um 11 Uhr in Diez statt.

Für Samstag, den 17.08.2019 hatte der Ortsausschuss Pohl eine 3-Kirchen-Fußwallfahrt geplant als gemeinsame Unternehmung der Pfarrei St. Christophorus Diezer Land.
Im Vorfeld war diese Wanderung durch Aushang in den Kirchorten bzw. Veröffentlichungen in den Pfarrnachrichten ausreichend bekannt gemacht worden.
So fanden sich denn am Start an der Kirche in Pohl ca. 25 wackere Wanderer ein. Nach einer geistigen Stärkung –Impuls und Gebet, vorbereitet von Gemeindereferentin Divya Heil – machten wir uns bei bestem Wanderwetter auf den Weg. Die Route führte zuerst über ebene Teer- und Graswege, dann über eine steile kurvenreiche Feldstraße nach Niedertiefenbach bergab. Und anschließend wieder bergauf bis zur evangelischen
„Heilig - Kreuz –Kirche“, wo wir schon von Frau Elisabeth Obst, der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, erwartet wurden.
Sie gab uns einen ausführlichen historischen Abriss über die wechselvolle Geschichte dieser Kirche, die zu den ältesten des Lahngebietes gehört und seit dem 12. Jahrhundert besteht. Pastoralreferentin Birgit Losacker stimmte uns mit Musik und Texten auf unseren weiteren Weg ein, der uns nun über einen steilen Anstieg auf die Hochfläche der Höfe Spriestersbach führte.
Hier hatten die fleißigen „Geister“ Agnes Kaiser und Dieter Schleimer eine Pausenstation mit Kaffee, Kaltgetränken, leckerem Blechkuchen und vor allem Sitzgelegenheiten vorbereitet. Von allem wurde reichlich Gebrauch gemacht, bevor es gestärkt weiter ging in Richtung Obertiefenbach. Wieder zuerst bergab und dann wieder bergauf zu unserem nächsten Ziel, der evangelischen Jakobus-Kirche.
Die Küsterin Ilse Schräder empfing uns freundlich und lud uns ein, das Gotteshaus auf uns wirken zu lassen. Gemeindereferent Andre Stein hatte einen passenden Impuls vorbereitet.
Der letzte Teil unseres Wandertages brachte uns, mittlerweile verstärkt durch einige „Teilwanderer“ über die Höhen oberhalb des Dorfes Obertiefenbach wieder zurück an unseren Ausgangspunkt, der Kirche in Pohl.
Mit einem wunderschönen, fröhlichen Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer John und mit der Assistenz von Messdiener Matthias, wurde im Nachgang das Patronatsfest der Kirche, Maria Himmelfahrt, gefeiert.
Die hervorragende musikalische Unterstützung durch die Kirchenband „Laudamus“ rundete die Messfeier ab.
Traditionell hatten fleißige Hände ca. 40 Kräutersträuße gebunden, die, gesegnet, nach dem Gottesdienst alle eine/n Abnehmer/in fanden. Der Spendenerlös daraus kommt wie immer der Pakistanpatenschaft zu Gute.
Es war ein wirklich schöner Tag, der nun zu Ende ging.
Allerdings wäre die Teilnehmerzahl zukünftig doch noch ein wenig „ausbaufähig“.

Judith Schleimer  

Am 24.7.2019 wurde anlässlich des Patronatstages des hl. Christophorus, der gleichzeitig namensgebend für die neue Gemeinde Sankt Christophorus Diezerland ist, eine Fahrradwallfahrt durchgeführt. Symbolisch soll hier das Zusammenwachsen der sechs Kirchorte durch Weitergabe, der zum Gründungsakt geschenkten Christophorusstatue. zum Ausdruck gebracht werden.
Diese wurde seit Anfang des Jahres am Kirchort Diez aufbewahrt und machte sich nun mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Zollhaus.
Dort wird die Figur bis zum nächsten Jahr den Kirchenraum schmücken. Aufgrund der Großen Hitze fand sich leider nur ein kleiner Kreis von Fahrradbegeisterten, die die Statue auf dem Lastenfahrrad nach Zollhaus brachten. Ein kurzer Zwischenstopp am Eissalon erhöhte jedoch die Motivation und im anschließenden Festgottesdienst prangte die Christophorusstatue vor dem Altar.
Der Ortsausschuss des Kirchorts Zollhaus hatte im Anschluss an den Gottesdienst einen Sektempfang vorbereitet, bei dem nicht nur die Wallfahrer sich erfrischen konnten und der Abend bei einem gemütlichen Plausch und langsam sinkenden Temperaturen ausklang.

Nächstes Jahr soll es dann weitergehen, nach Katzenellenbogen.

Roger Schimanksi

Auch im 26. Jahr der bestehenden Partnerschaft zwischen der Hl. Familie Bad Düben und Herz Jesu Diez gab es Ende Juni wieder ein gemeinsames Wochenende, dieses Jahr in Diez. Ein kurzweiliges Programm sorgte für gute Unterhaltungen und neue Erfahrungen. Der Besuch in der Diezer Kaffeerösterei am Freitagnachmittag gab interessante Einblicke über Kaffeeanbau, Verarbeitung und Zubereitung. Den Abend verbrachten die Gäste traditionell in ihren Gastfamilien. Nach einem kurzen Stadtspaziergang am Samstag mit Bürgermeister Frank Dobra und einem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt zum Limeskastell nach Pohl. Dort entführte uns Herr Perabo in einer beeindruckenden Führung in die Römerzeit. Anschließend besuchten wir noch die kath. Kirche in Pohl, wo wir von Frau Schleimer und Pater Gino herzlich empfangen wurden. Zeit für Gespräche und Geselligkeit gab es am Samstagabend im Diezer Pfarrheim. Nach dem Gottesdienst mit anschließendem Brunch machten sich unsere Gäste auf den 450km langen Heimweg nach Sachsen.
Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr in Bad Düben.

© Pixabay


Seit etwa neun Jahren lädt Ingetraud Schneider zusammen mit Wilma Maiwald einmal im Monat alleinstehende Menschen zum gemeinsamen Mittagessen ein. Ohne Voranmeldung treffen sich auch heute wieder Personen aus verschiedenen Dörfern unseres Kirchortes zu gesungenem Gebet, leckerem Essen und munterem Plaudern. Es gibt Pellkartoffeln und delikates Geflügelragout – und als Nachtisch einen Eisbecher mit Herz. Es ist von allem sehr reichlich vorhanden, da man ja nie genau weiß, wie viele Hungrige kommen. Eine freiwillige Spende deckt die Kosten der Einkäufe ab. Ingetraud und Wilma haben immer wieder Überraschungen parat, Abwechslung ist garantiert. Und so sind alle neugierig auf das nächste Treffen unter dem Titel: Gemeinsam schmeckt´s besser als einsam.

Mechthild Kitzler

Pfarrer Lüderitz eröffnete den Gottesdienst in der Stiftskirche mit der Geschichte der ehemalig katholischen Kirche "St. Marien". Der PROJektchor begleitete die Gottesdienstbesucher musikalisch durch den gut besuchten Gottesdienst. Während der Prozession, bei herrlichem schönen Wetter, zur Herz Jesu Kirche spielt abwechselnd der ev. Posaunenchor und es sangen die Gemeindemitglieder. Nach dem Schlusssegen in Herz Jesu traf man sich noch ungezwungen bei kühlen Getränken, Bratwurst, vegetarischem Gebratenen und Eis vom Eisfahrrad. 

Ihr Ortsausschuss
Herz Jesu Diez

Nach einer Begrüßung im Kloster Maria Hilf führte uns Schwester Gerlinde zur Kapelle am Heilborn. Hier erkannte die jetzt heiliggesprochene Katharina Kasper, dass sie ihrer Gemeinschaft den Namen „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ geben soll.  Der Gesang von Sr. Gerlinde in der Kapelle trug zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei.

Nach ausgiebigem Kaffeetrinken und Gedankenaustausch besuchten wir die Ausstellung „Spurensuche“ über Leben und Werk und die Selig- und Heiligsprechung von Mutter Katharina Kasper. Wir spürten etwas vom Geist der Gemeinschaft, kamen in einem kleinen Meditationszentrum mit sprudelndem Brunnen zur Ruhe.

Die Hl. Messe in der Klosterkirche bildete den Abschluss unseres Besuches in Dernbach.

Mechthild Kitzler

Samstag, kurz vor 18 Uhr, Gewimmel vor der Kirche in Zollhaus. Die Pfadfinder vom Stamm Christophorus gestalten heute den Gottesdienst.

Die Kirche füllt sich. Einzug von Pater Possmann und Pater Gino mit den Messdienern unter Orgelspiel und Gesang. Herzliche Begrüßung und Einstimmung auf das Thema „Treue“ durch Pater Possmann.

Richtig schwungvoll wird es beim Lied zum Gloria: „Laudato si“ mit Gitarrenbegleitung durch zwei Pfadfinder und kräftigem Gesang aller. Die heutige Lesung trägt uns eine Pfadfinderin vor. Und dann wird es wieder laut als als Zwischengesang vor dem Evangelium „Hallelu – Preiset den Herrn“ erschallt.

Nach dem Evangelium lesen sechs Pfadis ihre Antworten (aus einer Gruppenstunde) vor zur Frage: Was bedeutet Treue für dich?  Und Pater Possmann zeigt in der Predigt die Treue Gottes auf, der uns, jeden als Unikat, erschaffen hat. Er nennt den einmaligen Fingerabdruck, den einmaligen Stern der Iris im Auge, ja unseren Eigengeruch.... Nach den Fürbitten wird gejubelt „Magnificat“, und zur Gabenbereitung erklingt das Pfadilied „Jeden Morgen ruft das junge Leben“.

Alle Anwesenden stimmen nach der Kommunion in das Stammeslied des Pfadfinderstamms Christophorus ein: „Mein ganzes Leben sei ein Fahren …., Singen …., Finden …., Loben ….. Es bleibt die Sehnsucht uns Begleiter.“

Erfreulich wie ruhig und aufmerksam die quirlige Jugendgruppe auch beim Segen, dem abschließenden Marienlied und dem Orgelnachspiel bleibt.

Für mich war der ganze Gottesdienst ein frohes, frommes Erlebnis.

Mechthild Kitzler

Bei herrlichstem Sonnenschein traf man sich zur Prozession am Palmsonntag in den Lahnanlagen in Diez. Am Vortag hatten die Kommunionkinder zusammen mit Gemeindereferent Andre Stein im Pfarrheim Palmstöcke aus Buchsbaum und bunten Bändern gebastelt. Gemeinsam zog die Prozession mit dem Lied "Jesus zieht in Jerusalem ein" zurück zur Kirche.

Zum Palmstock basteln, trafen sich Kinder der Kath. Pfarrei St. Christophorus Diezer Land, auch im Pfarrgemeindesaal Katzenelnbogen. Unter der Leitung von Gemeindereferentin Frau Divia Heil und Gemeindereferent Andre Stein wurden die Stöcke gebastelt. Die Gemeindereferenten hatten neben den nötigen Buchsbaum, auch Stöcke und bunte Bänder besorgt und mitgebracht. Die Kinder hatten viel Spaß und schuffen sehr schöne Palmstöcke. Mit diesen zogen sie dann in einer Prozession am Palmsonntag in die Kirche St. Petrus, Katzenelnbogen, zum Gottesdienst ein.

Am Freitag, den 01.03., feierten wieder in über 120 Ländern Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen Weltgebetstag. In diesem Jahr bereiteten Frauen aus Slowenien die Gebete, Texte und Lieder für den Gottesdienst vor. In Katzenelnbogen wurde der Weltgebetstag wie jedes Jahr gemeinsam von der katholischen und die evangelischen Kirchengemeinde im kath. Pfarrheim begangen. 
Der Gottesdienst entführte uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, in Wintersport- und Wandergebiete, auf das Gestüt Lipica, aus dem die Lipizzaner hervorgingen, in die „grüne Hauptstadt Europas 2016“ Ljubljana und ans Meer. In dem Land, das etwas größer als Rheinland-Pfalz ist, leben etwa 2 Mio. Menschen. Es wird slowenisch, ungarisch und italienisch gesprochen. Slowenien ist erst seit 1991 ein unabhängiger Staat und seit 2004 Teil der EU. Vorher gehörte das Gebiet zu Jugoslawien. Obwohl das Land damals ein wirtschaftliches Aushängeschild für die Region war, gibt es Probleme mit Arbeitslosigkeit und Armut, auch für Frauen. Heute liegt das Land auf der Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.
Im Zentrum des Gottesdienstes stand der gedeckte Tisch als Sinnbild des gemeinsamen Abendmahls der Christinnen und Christen: Zu Beginn wurde der Tisch mit typischen slowenischen Produkten wie Honig, Wein, Trauben, Rosmarin und Salz – einst Zeichen von Reichtum und Wohlstand – gedeckt. Auch rote Nelken durften als traditioneller Tischschmuck nicht fehlen. Die bereitgelegte Bibel unterstrich das Motto des diesjährigen Weltfrauentags aus dem Lukas-Evangelium 14, 13-24: „Kommt, alles ist bereit” – Es ist noch Platz am Tisch, besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose! 
Zum Abschluss segnete uns Frau Pfarrerin Mariesophie Magnusson. Uwe Weiland begleitete den Gottesdienst musikalisch. Zum kulinarischen Abschluss gab es eine traditionelle Gulaschsuppe und das leckere Festtagsgebäck „Potica“, das auf keinem slowenischen Fest fehlen darf. Vielen Dank an dieser Stelle dem Vorbereitungs- und Organisationsteam.
Wir haben an diesem Abend eine Spende in Höhe von 210 Euro gesammelt. Mit dieser wird die vielfältige weltweite Projektarbeit, die für Frauen und Mädchen bessere Lebensbedingungen schaffen möchte, unterstützt.

Eva Wagner (Katzenelnbogen)

Am 24.02.2019 wurde in Balduinstein Fastnachtsgottesdienst gefeiert. 
Musikalisch begleitet von der Gruppe "Farbenspiel" und vielen toll verkleideten kleinen Gottesdienstbesuchern. 
Unter dem Motto "Ich wär so gern..." haben wir mal im "Kostümfundus" der Bibel herumgestöbert und dort einige tolle Rollen entdeckt, als die man sich eigentlich auch gerne mal verkleiden würde. 
Anschließend war noch bei einem kleinen Sektempfang Gelegenheit, um in der bunt geschmückten Kirche ins Gespräch zu kommen.
(Antje Bremser) 

Fast vierzig närrische Frauen feierten beim Kräppelkaffee der kfd Herz Jesu Diez die fünfte Jahreszeit mit einem bunten, kurzweiligen Programm.

Am 18.02.2019 fand wieder der jährliche Karnevalsabend der Gruppe Konfetti, eine lockere Gemeinschaft von behinderten und nichtbehinderten Menschen, im Gemeindezentrum der katholischen Pfarrgemeinde St. Christophorus statt. Der Gemeindesaal war gut gefüllt und für schwungvolle Fastnachtslieder sorgte D-Jane Esther.
Der Punk-Rocker Kunibert stieg als erster in die Bütt und begrüßte die Narren „locker vom Hocker“ auf seine Art und beschrieb seine heimliche Leidenschaft für die Konfetti-Gruppe. Dieses beanspruchte sofort die Lachmuskeln. 
Lieder wie „An der Nordseeküste“ und Nadine mit „Schatzi, schenk mir ein Foto“ mit den spontanen Backgroundsängern brachten das Publikum zum Mitsingen. Auch die Geschichte vom „Honigkuchenmann““ punktete bei den Narren. Das rhythmisierte Singen und Tanzen des Hip-Hop Rapper zeigte Wirkung.
„Drei Chinesen mit dem Kontrabass“  schaukelte die Stimmung im Saal immer höher. Besonders der stramme Polizist Matthias, der spontan mitspielte, erfreute die Zuschauer. Unter dem Motto: „Ohne Mampf kein Kampf“ verteilten Firmlinge die von der Bäckerei Huth gespendeten Fastnachtskreppel. Lustige Gedichte von den Wühlmäusen und einem Krokodil rundeten das Programm ab. Besonders „laut“ wurde es bei des Fisches Nachtgesang von Christian Morgenstern. Die Tanzgruppe „Dance Explosion“ unter der Leitung von Nicole Bender tanzte die Geschichte von Mary Poppins wunderschön und begeisterte das Publikum derart, dass viele Närrinnen und Narrhallesen bei der fälligen Zugabe aufstanden und mittanzten.
Mit einer Verlosung überraschte man die lustige Narrenschar. Der Hauptpreis,  "eine romantische Lichterfahrt" fiel natürlich nicht so aus, wie es sich anhörte. Der Gewinner musste auf einem mit Kissen gepolsterten Sackkarren Platz nehmen und wurde damit durch den Saal gefahren, begleitet von hübschen Damen, die die Lichterfahrt durch Wunderkerzen umrahmten.

Die Stimmung war nun auf dem Höhepunkt und mit einer Polonaise und Tanz endete die Narretei 2019 der Gruppe Konfetti der Pfarrei St. Christophorus Diezer Land.

Am 06.01.2019 waren die Sternsinger wieder in Balduinstein unterwegs, um Spenden für andere Kinder in Not zu sammeln. Dabei wurden insgesamt rund 1.330 € gespendet.
Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ stehen in diesem Jahr Kinder mit Behinderung im Mittelpunkt der Aktion Dreikönigssingen.
(Bilder und Text: Antje Bremser)

© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch
© Stefan Karsch

Am 5.1.19 fand ein Konzert der Projektband Tongestalten in der Pfarrkirche St. Bartholomäus Balduinstein statt.
Mitmachen- heißt Mutmachen!, lautete das Motto.  Unter Mitwirkung der Katholischen Kita Balduinstein und dem Flötenensemble Allegretto erstrahlte die Kirche bei den verschiedenen Musikstücken in unterschiedlichen Farben.  Eine tolle Bereicherung zum Jahresstart.
(Bilder und Text: Steffi Wirges)

Auch in Diez waren die Sternsinger in mehreren Gruppen unterwegs. Begleitet von Firmbewerbern und Katacheten. Besonders gefreut haben sich neben allen Besuchten auch die Bewohner der Lebenshilfe, der AWO und dem Haus Deul. Mittlerweile ist es ja schon zur Tradition geworden dass die Sternsinger dort auftauchen.

Am 07.10.2018 wurde in der Herz Jesu Kirche Diez Erntedank gefeiert. Der Altar wurde wunderschön von Familie Baritz, Frau Horn und der Küsterin Frau Grzywocz mit Früchten aus Feld und Garten geschmückt. Der Gottesdienst wurde durch Pfarrer John zelebriert. Gestaltet wurde die festliche Feier durch die Kinder der katholischen Kindertagesstätte „Im Schläfer“ und musikalisch durch die Gruppe „Laudamus“. In seiner Predigt hob Pfarrer John hervor, dass wir nicht nur für unser Essen und Trinken Gott danken, sondern auch für den Frieden in unserem Land. Seit 1945 herrscht bei uns Frieden. Solange wie noch nie in Deutschland. Der Gottesdienst war sehr gut besucht, wobei zu erwähnen ist, dass sehr viele junge Familien mit ihren Kindern die Hl. Messe mitfeierten. Ein langer Applaus belohnte die Mitwirkenden und Gestalter des Erntedankgottesdienstes.

Sieben Familien aus dem Pastoralen Raum machten sich in diesem Jahr auf den Weg ins Jugendgästehaus Cochem um " ... nur mal kurz die Welt zu retten". Während die Kinder in ihrer Gruppe die Schönheit der Schöpfung kreativ darstellten und in der Natur hautnah erfuhren, setzten sich die Eltern mit den Problemen dieser Zeit auseinander und diskutierten ganz praktische Ideen für die ersten kleinen Schritte hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst zum Thema, einer Nachtwanderung und vielen Spielen und Tänzen stand zum Abschluss des Wochenendes die Besichtigung des nahe gelegenen Bundesbankbunkers an, in dem die Bundesrepublik in Zeiten des Kalten Krieges bis zu 15 Milliarden DM als Zweitwährung in geheimer Mission bereit hielt - spannende Geschichte zur Weltrettung?!